Musikschule Hoyerswerda
Musikschule Hoyerswerda
Rundgang

Rundgang im Schloss

Foto: Die Partner GmbH
Foto: Die Partner GmbH
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Auf zwei Etagen vermittelt Ihnen die ständige Ausstellung des Stadtmuseums einen Überblick über die politische, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung der Stadt Hoyerswerda und ihres Umfeldes. Authentische Objekte aus den verschiedenen Zeiten, Dioramen und informative Texte machen die Vergangenheit lebendig.
 

Ständige Ausstellungen

Ur-, Früh-, Mittlere und Neuere Geschichte Hoyerswerdas

  • Sand und Scherben
  • Böhmen und das Schloss
  • Die Sachsen, die Reichsfürstin und die Stadt
  • Unter Preußen
  • Alltag um 1900
  • Geschichte und Kultur der evangelischen Sorben des Hoyerswerdaer Trachtengebietes
  • Die DDR-Zeit
  • Das neue Hoyerswerda
  • Personalausstellung des Hoyerswerdaer Ehrenbürgers Jürgen von Woyski


Hier geht es zu den Öffnungszeiten des Stadtmuseums Hoyerswerda...

 

ErlebnisReich

Einblick ins ErlebnisReich
Einblick ins ErlebnisReich
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Geschichte(n) erleben kann man im neu gestalteten Bereich der Dauerausstellung. Mit interaktiven Lernstationen, einem begeh- und bespielbaren Miniatur-Schloss, einer archäologischen Ausgrabungstätte und Hörstationen wird die Hoyerswerdaer Stadtgeschichte von den ersten Besiedlungen bis zur Gegenwart inszeniert.

All das lädt zum spielerischen Umgang mit historischen Themen ein, und Besucher aller Altersklassen können Interssantes und Wissenswertes entdecken. Anhand einer Besucher-Rallye kann das neu erworbene Wissen überprüft werden.

Die bereits bekannten Ausstellungsbereiche stehen den Besuchern wie gewohnt zur Verfügung.

 

Hoyerswerda unter sächsischer Herrschaft

Unter  diesem Thema geht es um  den Aufschwung des kleinen Städtchens während der Herrschaft der Fürstin Teschen, der Mätresse Augusts des Starken, im 18. Jahrhundert. Sie förderte das Handwerk in nie gekanntem Ausmaße. Das belegen die ausgestellten Innungsladen und -krüge,  Zunftbücher, Werkzeuge und die Rekonstruktion einer Böttcherwerkstatt. Die Amtmänner Lessing, Onkel und Cousin des Dichters Gotthold Ephraim Lessing, sorgten für liberalen Geist in der Stadt. 

 

Hoyerswerda im 19. Jahrhundert

Eine Küche aus dem 19. Jahrhundert. Foto: Die Partner GmbH
Eine Küche aus dem 19. Jahrhundert. Foto: Die Partner GmbH
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Die Napoleonischen Kriege beendeten die Sachsenherrschaft. Durch den Wiener Kongress gelangte Hoyerswerda unter preußische Obrigkeit. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts folgte der industrielle Aufschwung durch die Entstehung zahlreicher Glashütten, Braunkohlegruben und den Aufbau der Eisenbahn. Das Alltagsleben der etwa 7.000 Einwohner steht im Mittelpunkt eines weiteren Ausstellungsabschnittes. Zunehmend lebten Arbeiter und Angestellte in der Stadt. Einblicke in das Wohnen, in die Geschichte des regen Vereinslebens und den Schulalltag vermitteln eine Vorstellung  von den Verhältnissen zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

 

Ausstellung über das sorbische Leben

Traditionelle Sorbenstube
Traditionelle Sorbenstube
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Eingebettet in die ständige Ausstellung sind die Geschichte und die Kultur der evangelischen Sorben des Hoyerswerdaer Trachtengebietes. Die Sorbenstube als Einheit von Wohn- und Arbeitsraum gibt Auskunft über die Lebensweise der nationalen Minderheit, deren Alltag durch harte Arbeit gekennzeichnet war. Vor allem Anbau und Verarbeitung von Flachs spielten neben der üblichen Feldarbeit eine große Rolle. Die entsprechenden Gerätschaften werden im Museum gezeigt. Des Weiteren kann sich der Besucher mit sorbischen Trachten und Bräuchen im Jahreslauf und mit dem Schrifttum vertraut machen.

 

Neues Hoyerswerda

Ausstellungsbereich "Neues Hoyerswerda". Foto: Die Partner GmbH
Ausstellungsbereich "Neues Hoyerswerda". Foto: Die Partner GmbH
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In drei weiteren Räumen wird der Aufbau des neuen Hoyerswerda im Zusammenhang mit der Errichtung  des Kombinates Schwarze Pumpe seit 1955 dargestellt. Für die Ansiedlung der dafür benötigten Arbeitskräfte fiel die Wahl auf Hoyerswerda. Mit der Neustadt wuchs die Einwohnerzahl innerhalb einer Generation um fast das Zehnfache auf 70.000. Modelle, Fotos, Dokumente und Zeugen des Alltagslebens verdeutlichen diese Etappe der Stadtentwicklung.

 

Jürgen-von-Woyski-Ausstellung

Skulptur von Jürgen von Woyski. Foto: Die Partner GmbH
Skulptur von Jürgen von Woyski. Foto: Die Partner GmbH
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In unmittelbarer Nähe des Schlosseinganges befindet sich eine Skulptur, die an Jürgen von Woyski erinnert. Im Stadtmuseum befindet sich eine ständige Präsentation von Kunstwerken des Ehrenbürgers der Stadt Hoyerswerda.

 

Sonderausstellungsraum

Im 2. Obergeschoss des Schlosses bietet ein gut ausgestatteter Saal Sammlern, Museen und Künstlern aus der Region, aus der gesamten Bundesrepublik und aus dem Ausland gern genutzte Ausstellungsmöglichkeiten. Das Museum zeigt hier jedoch nicht nur Kunstausstellungen, sondern auch Präsentationen zu geschichtlichen und kulturhistorischen Themen.

 

Der kleine Festsaal

Der kleine Festsaal lädt im festlichen Ambiente für Veranstaltungen aller Art ein. Foto: Die Partner GmbH
Der kleine Festsaal lädt im festlichen Ambiente für Veranstaltungen aller Art ein. Foto: Die Partner GmbH
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Der in barocken Formen gestaltete kleine Festsaal im 2. Obergeschoss – das Kaminzimmer – bietet 50 Personen Platz und bildet den stimmungsvollen Rahmen für Kunstgespräche, Lesungen, Dia-Abende, Foren aller Art und kleine Konzerte. Auch für Trauungen am besonderen Ort wird der Saal gern genutzt.
 

Der Renaissance-Saal

Einen Großteil des Erdgeschosses nimmt der Renaissance-Saal ein. Seine schlichte Architektur mit dem schönen Kreuzgewölbe stammt aus dem Jahr 1592. Im Laufe der Jahrhunderte wurde er auf die unterschiedlichste Weise genutzt: als Wohn- und Festsaal, als Gefängnis und seit 1955 als Konzert- und Ausstellungssaal. Nach der 1998 beendeten Renovierung steht der Saal seiner hervorragenden Akustik wegen vorzugsweise für  Konzerte, aber auch für andere Kulturveranstaltungen zur Verfügung.